Garantierte Verfügbarkeit

Erfolgreicher integrierter Ansatz – vom Lieferanten bis zum Kunden

Das Trägermaterial spielt eine wichtige Rolle bei der Produktion von hochwertigen Etiketten und ihrer Applikation. Deshalb genießt es bei uns den gleichen hohen Stellenwert wie das Etikettenmaterial oder der Haftkleber. Dabei legen wir größten Wert auf Verfügbarkeit in Hinblick auf Funktionalität und benötigte Mengen. Beide Aspekte der Verfügbarkeit können wir garantieren, da wir stets die gesamte Lieferkette im Blick haben. Unser Supply-Chain-Management verfolgt hier seit Jahren einen erfolgreichen integrierten Ansatz – von den Lieferanten bis zu den Kunden.

Nachwachsender Rohstoff – aus kontrolliertem Anbau

Die von uns eingesetzten Glassine-Träger werden aus Zellstoff gewonnen. Holz ist ein nachwachsender und damit ressourcenschonender Rohstoff. Und er ist klimafreundlich: Bäume binden das Treibhausgas Kohlendioxid und geben Sauerstoff ab. Sie leisten damit einen wertvollen Beitrag, den Treibhauseffekt zu verringern. HERMA stellt sich der eigenen Verantwortung im Umgang mit dem unverzichtbaren Roh- und Werkstoff Holz schon lange. So verwenden wir nur Papier, das aus kontrolliertem Anbau stammt.

Garantierte Nachhaltigkeit

Haftmaterial besteht aus drei Komponenten. Für den Anwender stehen in der Regel nur das Etikettenmaterial und der Haftkleber im Vordergrund, weil sie die Qualität des Etiketts bestimmen. Dagegen dient das Trägermaterial einzig und allein dem Zweck, das Etikett von seiner Entstehung bis hin zur Applikation auf das gewünschte Produkt zu begleiten. Danach wurde es bislang „entsorgt“. Dadurch entstanden Kosten, und wertvolle Rohstoffe gingen verloren. Doch es gibt jetzt eine innovative Lösung, bei der Sie das Trägermaterial aus Ihrer Produktion und das Ihrer Kunden kostenlos entsorgen können. Eine Lösung, bei der das eingesammelte Material kein „Down-Cycling“, sondern echtes Re-Cycling erfährt. Eine Lösung, die HERMA in der eigenen Produktion bereits umsetzt.

Kostenloses Einsammeln des Trägermaterials

Ein bislang visionäre Idee wird Realität: Aus altem Glassine-Träger entsteht neues hochwertiges Etikettenpapier – oder erneut Trägermaterial. Wir arbeiten dazu eng mit der Initiative- Cycle4Green zusammen, die 2009 ein spezielles Verfahren entwickelt hat, um das Silikon abzuschneiden. Der österreichische Papierhersteller Lenzing Papier, der große Erfahrung mit Papier-Recycling hat, stellt daraus u.a. Fein- und Spezialpapiere her, wie z.B. hochwertige Etikettenpapiere oder eben erneut Trägermaterial, Cycle4green holt das Material ab einer Mindestmenge von 3 Tonnen europaweit überall dort ab, wo es anfällt, ohne dass Kosten entstehen. Voraussetzung ist lediglich eine sortenreine Trennung des Abfalls. Das ist ein ökologisch und ökonomisch sinnvoller Ansatz, um wertvolle Ressourcen zu schonen und eine beträchtliche Menge an Müll zu vermeiden.
www.cycle4green.eu

Auf dem Weg zum geschlossenen Stoffkreislauf

Wir kommen mit diesem Ansatz dem wegweisenden „Cradle to Cradle“-Prinzip schon recht nahe, also einem mehr oder weniger geschlossenen Stoffkreislauf, der jeweils von der Wiege bis zur Wiege eines Produkts reicht. Mit Glassine-Papier ist das jetzt möglich. Bei Kunststoffen wie z.B. Plastik, das auf dem „endlichen“ Rohstoff Erdöl basiert, ist dagegen in der Regel nur ein „Down-Cycling“ möglich: Aus dem Ausgangsstoff entsteht ein minderwertiges „Neu“-Produkt, für das es zudem oftmals keinen Markt gibt.

Deutlich weniger Spuren in der Umwelt hinterlassen

Aber Glassine-Papier als Trägermaterial zu verwenden ist noch aus einem anderen Grund gut für die Umwelt. Der Product Carbon Footprint, der Kohlenstoff-Fußabdruck, zeigt das Treibhauspotenzial eines Produktes während der gesamten Lebensdauer – einschließlich der späteren Verwertung oder Entsorgung. Die Treibhausgasemissionen werden aufsummiert und zur besseren Vergleichbarkreit in CO2-Äquivalente umgerechnet. Glassine-Papier hat einen bis zu 46 Prozent kleineren Kohlenstoff-Fußabdruck als zum Beispiel ein PET-Träger.

Energie-Effizienz-Management

Trotz stetigem Wachstum konnte HERMA seinen Energieverbrauch in den letzten Jahren signifikant senken. Ausschlaggebend hierfür sind Energie-Effizienz-Projekte. 2009 wurden 5% Energieverbrauch eingespart. Unter anderem durch effiziente Wärmerückgewinnung durch modernste Technologien in der Produktion. Um diesen Trend auch in der Zukunft fortzusetzen, wurden allein in 2010 über 400.000 € in die Modernisierung der Heizanlage investiert. Der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß sollen so um weitere 10% sinken.

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